Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Catering-Aufträge von „De Wust“

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Catering-Verträge zwischen De Wust (nachfolgend „Anbieter“) und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend „Kunde“).

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.

Der Verkauf von Speisen und Getränken am Foodtruck erfolgt ausschließlich nach den gesetzlichen Vorschriften des deutschen Kaufrechts gemäß Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB).

Bestellungen über den Online-Shop erfolgen über die Plattform De Wust unter separaten Bedingungen.

2. Angebot und Vertragsschluss

Anfragen des Kunden, gleich ob mündlich, telefonisch, per E-Mail oder über digitale Kommunikationswege, sind zunächst unverbindlich.

Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Anbieter ein Angebot erstellt hat und dieses vom Kunden schriftlich, per E-Mail oder in Textform bestätigt wurde.

Angebote des Anbieters sind, sofern nicht anders angegeben, 7 Kalendertage gültig.

Änderungen des Leistungsumfangs nach Vertragsschluss bedürfen der Zustimmung des Anbieters und können zu Preisänderungen führen.

3. Leistungen des Anbieters

Der Umfang der vereinbarten Leistungen ergibt sich ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot oder der Auftragsbestätigung.

Der Anbieter liefert Speisen, Getränke und gegebenenfalls vereinbartes Equipment (z. B. Warmhaltegeräte, Geschirr, Besteck, Personal oder Foodtruck-Service) entsprechend der vertraglichen Vereinbarung.

Leichte Abweichungen bei Produktdarstellung, Dekoration, Portionsgrößen oder Zutaten bleiben vorbehalten, soweit diese für den Kunden zumutbar sind und den Gesamtcharakter der Leistung nicht wesentlich verändern.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

Alle Preise verstehen sich in Euro inklusive der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders ausgewiesen.

Sofern nichts anderes vereinbart wurde, gelten folgende Zahlungsbedingungen:

  • 30 % Anzahlung innerhalb von 7 Tagen nach Auftragsbestätigung
  • Restzahlung spätestens 7 Tage vor Veranstaltungsbeginn

Bei kurzfristigen Buchungen (unter 14 Tagen Vorlauf) kann der Gesamtbetrag sofort fällig werden.

Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen zu berechnen.

5. Teilnehmerzahl und Änderungen

Die finale Gästeanzahl muss spätestens 7 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn schriftlich mitgeteilt werden.

Diese gemeldete Personenzahl gilt als verbindliche Abrechnungsgrundlage.

Nachträgliche Erhöhungen der Gästezahl können nur nach Verfügbarkeit berücksichtigt werden.

6. Stornierung durch den Kunden

Bei einer Stornierung durch den Kunden gelten folgende Ausfallpauschalen:

  • bis 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn: kostenfrei
  • 29 bis 14 Tage vorher: 30 % des Auftragswertes
  • 13 bis 7 Tage vorher: 50 % des Auftragswertes
  • weniger als 7 Tage vorher: 80 % des Auftragswertes
  • am Veranstaltungstag: 100 % des Auftragswertes

Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

7. Pflichten des Kunden

Der Kunde stellt sicher, dass am Veranstaltungsort die vereinbarten Voraussetzungen vorhanden sind, insbesondere:

  • Zufahrt und Stellfläche für Fahrzeuge oder Foodtruck
  • Stromanschlüsse (falls vereinbart)
  • Wasseranschlüsse (falls vereinbart)
  • erforderliche Genehmigungen für Veranstaltungsort oder Sondernutzung

Entstehende Mehrkosten durch fehlende Voraussetzungen trägt der Kunde.

8. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden.

Für allergische Reaktionen oder Unverträglichkeiten haftet der Anbieter nur, wenn entsprechende Hinweise vom Kunden rechtzeitig vor Vertragsschluss mitgeteilt wurden.

9. Höhere Gewalt

Kann die Leistung aufgrund höherer Gewalt (z. B. Unwetter, behördliche Anordnungen, Pandemien, Verkehrssperrungen oder sonstige unvorhersehbare Ereignisse) nicht oder nur eingeschränkt erbracht werden, sind beide Vertragsparteien von ihren Leistungspflichten befreit.

Bereits entstandene nachweisbare Kosten können dem Kunden in Rechnung gestellt werden.

10. Gerichtsstand und anwendbares Recht

Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.

11. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Hinweis zu weiteren Geschäftsbereichen

Der Verkauf am Imbiss erfolgt nach den gesetzlichen Bestimmungen des deutschen Kaufrechts.

Für Online-Bestellungen über den Webshop gelten gesonderte Bedingungen.

Stand: 28.4.2026